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Stadt Braunschweig integriert Hausarztpraxen bei Corona-Impfungen

Themenbild: Pixabay

Braunschweig. Nachholtermine der Impfungen mit dem Serum der Marke AstraZeneca, die durch das Impfzentrum vereinbart wurden, finden diese Woche im Impfzentrum Braunschweig statt.

Die Öffnungszeiten des Impfzentrums sind entsprechend um zwei Stunden, bis 19 Uhr, an den Werktagen verlängert worden, um die Impfungen zeitnah nachzuholen. Es handelt sich um Termine, die zwischen Dienstag und Donnerstag vergangener Woche vorgesehen waren und aufgrund des Stopps der Impfungen mit AstraZeneca nicht stattfinden konnten.

Impf-Termine, die mit dem Serum der Marke AstraZeneca über die Hotline des Landes vereinbart wurden, so teilte das Land mit, sollen nach Ostern stattfinden. Hierüber wird das Land die betroffenen Personen direkt informieren.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte am 15. März mit sofortiger Wirkung die Schutzimpfung mit dem Serum des Herstellers AstraZeneca gestoppt. Der Grund war das Auftreten einer Häufung einer speziellen Form von sehr seltenen Hirnvenenthrombosen in zeitlicher Nähe zu Impfungen mit dem Serum der Marke AstraZeneca. Nachdem der Corona-Impfstoff des Herstellers AstraZeneca wieder freigegeben wurde, fanden unmittelbar am vergangenen Freitag die Impf-Termine, die direkt durch das Impfzentrum mit den entsprechenden Personen- und Berufsgruppen vereinbart wurden, wieder statt.

“Uns erreichen immer wieder Anfragen, ob aufgrund der Terminverschiebungen jetzt eine freie Wahl des Impfstoffes möglich ist. Wir können jedoch nur ein Impf-Angebot im Rahmen der vorgegebenen Priorisierung anbieten. Eine Wahlmöglichkeit des Impfstoffes besteht leider nicht”, betont Organisationsdezernent Dr. Thorsten Kornblum als Leiter der Task-Force Impfzentrum.

Parallel zu den Impfungen mit dem Serum der Marke AstraZeneca der Personen- und Berufsgruppen der hohen Priorität finden weiterhin Impf-Termine der Über-80-Jährigen im Impfzentrum statt. Über-70-Jährige und Personen- und Berufsgruppen der hohen Priorität können sich aktuell über die Telefonnummer 0800 998 86 65 oder online auf www.impfportal-niedersachsen.de für einen Impf-Termin in die Warteliste eintragen lassen.

Menschen der ersten und zweiten Priorisierung, die bis jetzt durch die Impfzentren nicht erreicht werden konnten, sollen zeitnah vorzugsweise durch Hausarztpraxen die Schutzimpfungen gegen eine Corona-Infektion erhalten. Das Land Niedersachsen teilte mit, dass Hausarztpraxen in Niedersachsen ab dem 5. April in die Schutzimpfungen gegen eine Corona-Infektion eingebunden werden. Dr. Thorsten Kornblum: “Wir sind nach den Ankündigen des Bundes sehr froh, dass jetzt auch in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen die Chance erhalten, eine Impfung gegen SARS-CoV-2 zu bekommen.

Die Stadt Braunschweig hat immer wieder deutlich gemacht, dass es zwingend erforderlich ist, die Hausärztinnen und Hausärzte schnell an Bord zu holen. Jetzt ist endlich ein Licht am Ende des Tunnels für Betroffene und Ihre Angehörigen zu erkennen.” Die Belieferung des Impfstoffes sowie des Impf-Zubehörs an die Arztpraxen soll über den pharmazeutischen Großhandel und die Apotheken sichergestellt werden.

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Im Impfzentrum Braunschweig sollen aktuell die Impf-Kapazitäten nach Aufforderung des Landes Niedersachen für ca. 5.500 bis 7.500 Impfungen je Woche vorgehalten werden. Erst am 3. März hatte das Land Niedersachsen die Kommunen auf Grundlage der zu diesem Zeitpunkt vorliegenden avisierten Liefermengen an Impfstoffen aufgefordert, Vorschläge für die Erweiterung der Kapazitäten vorzulegen. Die Stadt Braunschweig hatte daraufhin dem Land verschiedene Szenarien vorgeschlagen, nach denen im Impfzentrum mittelfristig bis zu 27.000 Impfungen pro Woche erfolgen könnten.

Die aktuelle Impfleistung des Impfzentrums Braunschweig liegt bei der derzeit verfügbaren Menge an Impfstoff bei maximal ca. 7500 Impfungen in der Woche, die auf den zwei Etagen des Impfzentrums in der Stadthalle vorgenommen werden.

PM/Stadt Braunschweig

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